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Mähroboter Test 2020 – Aktuelle Rasenroboter neu getestet

Die kleinen Helfer für den Garten auf dem Prüfstand

Wiedereinmal hat sich die Stiftung Warentest mit aktuellen Mährobotern beschäftigt. Nach dem im letzten Test vor wenigen Jahren Modelle aufgrund von Sicherheitsmängel durchfielen, gab es jetzt für die Kandidaten eine neue Chance. Wurde nachgebessert? Welche Modelle waren die Besten? Wo gab es Mängel. Der Test deckt auf.

Ausgewählte Modelle aus der Test Tabelle

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McCulloch ROB 600 Mähroboter mehrfarbig R600 für Rasen bis 600 m² - leise Gardena Sileno city Mähroboter bis 500 m² Rasenfläche Guter Mäher bis 500 m² - leise Bosch Roboter Rasenmäher Indego S+ 350 Testsieger Test 4/2020 - bis 350 m²- mit App und Sprachsteuerung Husqvarna Automower 105 Rasenmähroboter für Flächen bis 600 m² Der Einstieg in die bekannte Husqvarna Automower Serie Bosch Indego 400 Connect - Rasenfläche bis zu 400 m² - mit App Mit App Steuerung - bis 400m² Stihl Mähroboter iMow RMI 422PC Schnell bis 1.700 m² und App
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Rasenfläche600m²500m²350m²600m²400m²1700m²
Schnittbreite17 cm161920-50mm1920
Schnitthöhe20-50mm20-50mm30-50mm-30-50mm20-60mm
Max. Steigung25%25%27%25%27%40%
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Unsere Mähroboter Test Information



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Mähroboter Test 2020 – Welche 11 Rasenroboter wurden getestet?

Die Geräte im Test mit einem Ausszug aus der Bewertung (Quelle: Stiftung Warentest, Heft 4/2020, Seite 54 bis 60)

  1. Platz 1: Bosch Indego S+ 400 „Die optimale Wahl für kleine Gärten.“
  2. Platz 2: Husqvarna Automower 105 „Mäht gut und sehr gut zu hand­haben.“
  3. Platz 3: Al-Ko Robolinho 500 E „Nachbarfreundlich, weil leise“
  4. Platz 4: Stihl RMI 422.0 „Für verwinkelte große Rasenflächen geeignet“
  5. Platz 5: Power-G Easymow 6 HD „Günstig für simple Gärten“
  6. Platz 6: McCulloch ROB S600 „Mäht sein Ding“
  7. Platz 7: Gardena Sileno City, 500 m² „Mäht nur befriedigend“
  8. Platz 8: Landxcape LX790 „Brummt etwas laut“
  9. Platz 9: Worx Landroid M500 WR141E „Beim Mähen im Test weit hinten“
  10. Platz 10: Hellweg Wingart MR 500 BT „Mangelde Sicherheit“
  11. Platz 11: Yard Force Mähroboter X50i „Mangelnde Sicherheit“

Welche Geräte-Eigenschaften wurden getestet?

Stiftung Warentest hat die Faktoren Lautstärke, Sicherheit, Mähen und Handhabung getestet. Das Mähen wurde in die Testresultate mit einer Gewichtung von 50 % eingebucht. Die Handhabung macht 30 % des Resultats aus, während Sicherheit und Lautstärke zu jeweils 10 % gewichtet wurden. Des Weiteren wurde auch die Sendung von Daten überprüft. Das Datensendeverhalten spielte nicht in die Notenbewertung ein.

  1. Mähen (50% Gewichtung)
    Gemäht wurde eine Fläche von 200 qm.
  2. Handhabung (30% Gewichtung)
    Hier flossen Gebrauchsanleitung, Installation, Betrieb und Wartung ein.
  3. Sicherheit (10% Gewichtung)
    Die elektrische und die mechanische Sicherheit wurde unter die Lupe genommen.
  4. Geräusch (10% Gewichtung)
    Neben dem Geräusch beim Mähen wurde die Lautstärke in 20 cm Abstand gemessen.
  5. Datensendeverhalten der App (0% Gewichtung)
    Eine vorhandene iOS oder Android App bei den Rasenrobotern mit App-Steuerung wurde beurteilt und in unkritisch, kritisch, sehr kritisch eingestuft.

Einige Eigenschaften wurden als besonders wichtig gewertet, gab es hier Mängel kam es zu Abwertungen.

Aus diesen Testkriterien wurde das Test-Qualitätsurteil gebildet.

Ergebnis der Prüfung

  • 6 Mähroboter schnitten mit „Befriedigend“ ab. Die Bewertungs-Spanne ging von 2,9 bis 3,5)
  • 3 Produkte bekamen ein „Ausreichend“. Alle drei Modelle lagen mit ihrer Bewertung von 3,6 auf gleichem Niveau)
  • 2 Rasenroboter fielen mit einem „Mangelhaft“ durch. Die Bewertung war hier eine 5.

Getestet wurde im Heft Test 04/2020. Der vollständige Test kann hier bei der Stiftung Warentest gegen eine Gebühr nachgelesen werden.


Die Tests im Detail erläutert

Die Stiftung Warentest hat 2020 nach zwei Jahren erneut Mähroboter getestet und miteinander verglichen. Es wurden Modelle von bekannten Firmen wie Gardena, Husqvarna, Bosch und anderen Herstellern getestet. Die Preise der Modelle lagen zum Test-Zeitpunkt zwischen 330 und 1110 Euro.

Stiftung Warentest hat verschiedene Testkriterien zurate gezogen und die Modelle entsprechend untersucht. Welche Testkriterien zugrunde gelegt wurden und in welchem Punkt es Beanstandungen gab, das wird nachfolgend näher erläutert.

Hindernisse und Sicherheit bemängelt

Stiftung Warentest bemängelte die Sicherheit sowie die Hinderniserkennung bei einigen Modellen. Es wurde resümiert, dass die Erkennung von Hindernissen bei Mährobotern häufig nicht ausgereift ist. Getestet wurden 2020 elf Mähroboter, die Modelle aus den vergangenen Jahren darstellten. Die getesteten Mähroboter besitzen noch keine Kamera, um Hindernisse zu erkennen.

Neuere Modelle könnten in puncto Sicherheit andere Maßstäbe setzen, diese wurden jedoch nicht getestet. Die getesteten Modelle besitzen gängige, moderne Funktionen. Hauptaugenmerk bleibt aber im Test von Stiftung Warentest die Sicherheit der Mähroboter.

Mähroboter Testfaktor Sicherheit – was ist aufgefallen?

Die Hersteller der getesteten Mähroboter weisen darauf hin, dass Tiere und Kinder nicht ohne Aufsicht in die Nähe eines Mähroboters gelassen werden sollten. Stiftung Warentest hat einen hölzernen Kinderarm genutzt, um zu testen, ob die Mähroboter bei einem solchen Hindernis stoppen.

Zwei Modelle mussten mit mangelhaft bewertet werden, weil sie generell bei einem Hindernis nicht stoppten und die Messer weiterarbeiteten. Hellweg Wingart MR 500 BT und YardForce Mähroboter X50i sind die mit mangelhaft bewerteten Modellen.

Beim Hellweg Modell wurde zudem kritisch bewertet, dass das Gerät sich zwar vorbildlich manuell vor Ort mit der Stopp Taste ausschalten ließ, doch das ein anderer mit der App Bedienung aus der Ferne, diesen wieder über die App einschalten kann.

Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass beinahe alle Modelle den hölzernen Kinderarm zerkratzten.

Die Hinweise der Hersteller in den Produktbeschreibungen und Bedienungsanleitungen sollte unbedingt gefolgt werden und Kinder sowie Tiere sollten von den Mährobotern ferngehalten werden. Dennoch gibt es in der Sicherheit der Mähroboter Fortschritte.

Denn es konnten tiefere Verkleidungen und weniger Gehäuselücken ausgemacht werden, sodass Hindernisse davon abgehalten werden, unter die Messer zu kommen.

Es wurde eine Ultraschallsensoren-Erkennung bei den Geräten angegeben. Dennoch konnten die Geräte flache Hindernisse nicht erkennen und fielen bei dem Test durch.

 

Die Aufgabe, die jeder Mähroboter erfüllen musste, war das Stoppen vor einem Plastik-Kinderfuß bzw. vor einem Holz-Kinderarm mit einem Metallfinger. Zwei Modelle schafften dieses nicht.
Bei einem Modell kamen sich die manuelle Bedienung mit der App Bedienung in die Quere. Stoppte der Tester mit dem Stoppknopf das Gerät, konnte ein anderer über die App es wieder starten.
Hier flossen Verschlüsselungsmechanismen, die beim Senden der Daten greifen, ein. Eine App hat den aktuell geltenden Standard nicht erfüllt, in dem z.B. Benutzerdaten, unverschlüsselt blieben.

 

Faktor Mähen (Navigation)

Stiftung Warentest hat bei einem früheren Mährobotertest eine wenig optimale Navigation festgestellt. Die Mähroboter, die jetzt getestet wurden, navigieren fortschrittlich und konnten auch bei Unwegsamkeit im Rasen weitermähen. Es wurden bei Rasenunebenheiten nur geringfügig unsaubere Mähstellen entdeckt.

Preisgünstige Mähroboter schnitten im Mähtest ebenfalls befriedigend bis gut ab. Der Test wurde auf einer Rasenfläche von 200 m² durchgeführt. Die Testfläche umfasste Engstellen, Terrasseneckbereiche und Bäume.

Modellunterschiede im Programmierbereich

Die Unterschiede zwischen den getesteten Modellen liegen in der Programmierung. Modellabhängig können mehrere Mähflächen eingestellt bzw. verschiedene Mähzonen programmiert werden. Die Möglichkeit, mehrere Mähzonen zu programmieren, ist vor allem bei höherpreisigen Mährobotern zu finden. Mehrere Mähzonen eignen sich für größere, komplexe Gärten und Gartenstrukturen.

Viele Mähroboter lassen sich bereits digital, per App, steuern, sodass die Programmierung schnell und unkompliziert gelingen kann, ohne ein kleines, unübersichtliches Display bedienen zu müssen.

Die getesteten Modelle hatten überwiegend Begrenzungskabel. Das bedeutet, dass der Bereich, der gemäht werden soll, zuvor mit den Begrenzungskabeln versehen werden muss. Die Zeit, zum Setzen der Begrenzung sollte beim Mähroboterkauf miteinbezogen werden. Es sind auch Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Handel erhältlich.

Mähroboter Test – Testsieger

Stiftung Warentest hat mit den Modellen Stihl RMI 422, Bosch Indego S+ 400 und Husqvarna Automower 105 die Testsieger gefunden. Die drei Mähroboter belegen die ersten drei Plätze. Das Modell von Bosch bekam die Note befriedigend (2,9). Auch der Automower 105 (2,9) und der Stihl RMI 422 Mähroboter (3,2) schnitten mit befriedigend ab.

Es gilt zu beachten, dass auch die drei genannten Mähroboter Sicherheitsmängel, laut Stiftung Warentest, aufwiesen und im Bereich Sicherheit mit 3,6 (ausreichend) bewertet wurden. Der Mähroboter von Bosch zeigt zudem ein kritisches Sendeverhalten bei Daten. Vielleicht bessert Bosch mit einem Update in diesem Bereich nach.

Mähroboter im Test – auf Funktionalität achten

Die Mähroboter, die bei Stiftung Warentest getestet wurden gehören nicht zu den neuesten Modellen. Dennoch kann es sich lohnen, den Test von Stiftung Warentest detailliert zu lesen und einen geeigneten Mähroboter unter den getesteten Modellen auszuwählen. Zu Modellen, die 2020 auf den Markt gekommen sind, existiert noch kein Test und der interessierte Kunde ist auf Kundenbewertungen und Rezensionen angewiesen.

Beim Kauf eines Mähroboters sollte auf vielseitige Funktionen sowie Sicherheit und Navigation geachtet werden. Das Gerät sollte Hindernisse problemlos erkennen können und keine Schwierigkeiten haben, auch auf Unebenheiten zu navigieren und zu mähen.

Das Mähergebnis sollte mindestens befriedigend sein. Es ist zudem ratsam, ein Modell zu wählen, dass die anvisierte Rasenfläche bezüglich Steigung und Größe problemlos mähen kann. Moderne Mähroboter können in der Regel per App bedient werden. Hier gilt es auf Systemkompatibilität mit Smartphones oder Tablet-PCs zu achten.

 

Video: Mähroboter Test 2020 bei Test Stiftung Warentest

Video: Test Mähroboter 2020: Viele Sicherheitsmängel – 2 Rasenroboter im Test gefährden Kinderfüße

Test Mähroboter 2020: Viele Sicherheitsmängel – 2 Rasenroboter im Test gefährden Kinderfüße


Video: Mähroboter im Test

NDR Markt: Test 11 Mähroboter zwischen von 330 bis 1100 Euro.

 

Achtung, sagt uns der Test

Der Roboter ist absolut kein Spielzeug und während der Betriebszeiten dürfen sich keine Kinder oder Tiere auf der Fläche befinden. Das Gefahrenrisiko ist hier zu groß, da die scharfkantige Klinge gefährlich werden kann.

 

Quelle: https://www.test.de/Maehroboter-im-Test-4698387-4698393/