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Mulchmähen

Was ist Mulchmähen und welcher Zweck steckt dahinter?

Mulchmähen für einen gesunden Rasen

Mulchmähen für einen gesunden Rasen

Beim Mulchmähen landet das Schnittgut nicht in einem Korb, sondern es bleibt auf der Rasenfläche liegen. Diese Technik ist für einen Mähroboter selbstverständlich. Der Zweck des Mulchmähens ist leicht zu erkennen. Nährstoffe, die sonst im Grasfangkorb landen und entsorgt werden würden, bleiben der Rasenfläche erhalten. Außerdem fungiert die dünne Mulchschicht als Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und verhindert ein Austrocknen des Bodens. Mikroorganismen bauen diese Schicht ab. Am Ende bleiben dem Rasen die Nährstoffe erhalten. Zudem spart man sich den lästigen Weg zur Biotonne und die Entsorgung größerer Mengen Gartenabfälle. Auch das Geld für Spezialdünger bleibt in der Brieftasche.

Ein normaler Rasen sollte ohne Mulchmähen drei bis vier Düngergaben pro Jahr erhalten. Wenn Sie Ihren Mähroboter regelmäßig einsetzen, bekommt Ihr Rasen im Durchschnitt 20-mal im Jahr eine gute, klein dosierte Portion Dünger gratis. Je nach Größe des Rasens lässt sich da einiges sparen. Auf 150 Quadratmeter Rasen können Sie ca. 50 Euro Kosten pro Jahr für Spezialdünger rechnen, der nicht gekauft werden muss. Ein kleiner Vorteil für Besitzer von Mährobotern. Sie können im Laufe der Zeit so wieder einen Teil der Kosten für ihren Mähroboter einholen.

Beim Mulchmähen wird der Rasenfilz reduziert, wie man nun, nach längerer Diskussion, auch in Versuchen und Test in einer Studie nachweisen konnte. Die Studie wurde vom Rasenmäher-Hersteller Viking beauftragt. Da Viking viele Arten von Rasenmäher baut, vertrauen wir jetzt einmal diese Studie. Es bleibt natürlich jedem noch selbst überlassen, dass Ergebnis im eigenen Garten durch einen Test zu verifizieren.

Zudem unterstützt das Mulchmähen die Vielfalt und die Aktivität der kleinen Lebewesen im Boden. Der Umwelt und dem Lebensraum kommt diese Art zu Mähen dadurch auch zu Gute.

Welche Vorteile bringt das Mulchmähen mit sich?

  • Der Boden wird vor starker Sonneneinstrahlung geschützt und verhindert so ein Austrocknen
  • Lästiges Unkraut hat keine Chance mehr
  • Kein Entsorgen des Schnittgutes mehr notwendig
  • Der Rasen besitzt eine dichtere Gradnarbe
  • Das Grün des Rasens wird satter
  • Keine Entsorgung der Rasenabfälle
  • Rasenfilz wird reduziert
  • Natürliche Düngung, auf Spezialdünger kann verzichtet werden
  • Vielfalt und Aktivität der kleinen Lebewesen im Boden wird erhöht
  • Durch das Mulchmähen erhalten Sie Ihren Rasen gesund

Wie sieht die Technik beim Mulchmähen aus?

Von Hersteller zu Hersteller weicht die Technik des Mulchmähen etwas voneinander ab. Doch das Prinzip ist ganz einfach. Das Gehäuse und die Messer des Rasenmähers sind so konzipiert, dass das Schnittgut durch Luftströme im Mähwerk herumgeschleudert und mehrmals zerschnitten wird. Am Ende wird das gewonnene Mulchgut so auf der Rasenfläche verteilt, dass es zwischen den Grashalmen auf dem Boden liegen bleibt und kaum sichtbar ist.

Was muss ich beim Mulchmähen beachten?

  • Die richtige Länge – Zum Mulchmähen muss das Schnittgut kurz genug sein (2-3cm), um zwischen den bestehenden Rasen auf den Boden an der Grasnarbe landen zu können. Dazu bedarf es die richtigen Rasenmäher. Rasenroboter sind dafür konzipiert und daher wahre Meister im mulchmähen. Doch auch für einige Modelle von herkömmlichen Rasenmähern gibt es Erweiterungen zum mulchmähen. Ein Mähroboter Test gibt hier Auskunft, welche Modelle geeignet sind.
  • Trockener Rasen – Stellen Sie sicher, dass der Rasen trocken ist. Durch Feuchtigkeit haftet das Schnittgut aneinander, das muss beim Mulchen vermieden werden. Warten Sie daher nach Niederschlägen eine Zeit lang ab, bis Ihr Rasen trocken ist.
  • Das richtige Timing – Wenn der Rasen eine Höhe von 6 – 8 Zentimeter erreicht hat, wird in der Regel gemulcht. Dabei wird die Höhe des Schneidwerks so eingestellt, dass der Rasen um 2 – 3 Zentimeter gekürzt wird. Bis zum ersten Frost sollte der Rasen dann alle 7 – 8 Tage gemulcht werden. 

Mulchmähen: Gemäht wird ab einer Rasenhöhe von 6 bis 8 Zentimeter.

Was mache ich nach dem Urlaub?

Ist Ihr Rasen beispielsweise nach einem Urlaub oder einer längeren Schlechtwetterperiode zu stark gewachsen gehen Sie wie folgt vor.

  1. Als erstes kürzen Sie den Rasen mit einem normalen Auffangmäher auf eine Höhe von 6 – 8 Zentimetern.
  2. Anschließend können Sie auch schon mit dem Mulchmähen beginnen.

Fazit Mulchmähen

Sie sollten auf das Mulchmähen bei den vielen Vorteilen, die diese Mähtechnik mit sich bringt, nicht verzichten. Sie haben weniger Arbeit, einen schöneren Rasen, sparen Geld und tun etwas für Ihre Umwelt und den Bodenlebenwesen. Geben Sie diese Aufgabe einfach an Ihren Mähroboter ab. Rasenmähroboter sind geradezu geeignet für diesen Job.